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Ratgeber · E-Rechnung PflichtE-Rechnung 2027 und 2028

Wer muss was ab wann?

Die E-Rechnungspflicht 2027 und 2028: Fristen, Ausnahmen und das passende Format.

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Google-Bewertungen

5,0

  • Oktober 2026

    Hervorragender Service und super einfache, schnelle und präzise Kommunikation. … Ganz klare Empfehlung!

    illumina Leuchten · Google-Rezension

  • Juni 2026

    Ich habe hier meine Homepage erstellen lassen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. …

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Stand: 25.10.2026 · Web Innova

E-RechnungStand 25.10.2026

Empfangen müssen alle schon seit 2025.

  • 01.01.2025

    Alle inländischen Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können.

  • 01.01.2027

    Ausstellen bei mehr als 800.000 € Gesamtumsatz im Vorjahr.

  • 01.01.2028

    Ausstellen für alle Unternehmen im inländischen B2B-Geschäft, mit wenigen Ausnahmen.

Kurz gesagt

Alle inländischen Unternehmen müssen seit dem 01.01.2025 E-Rechnungen empfangen können. Ausstellen müssen sie ab dem 01.01.2027, wenn der Gesamtumsatz im Vorjahr über 800.000 € lag, ab 01.01.2028 grundsätzlich alle im inländischen B2B-Geschäft. Web Innova setzt die E-Rechnung ab 1.290 € zzgl. USt. um, auch für Sonderfälle und Altsysteme.

Die drei Stufen: 2025, 2027, 2028

AbWas giltFür wen
01.01.2025E-Rechnungen empfangen könnenalle inländischen Unternehmen
01.01.2027E-Rechnungen ausstellenUnternehmen mit mehr als 800.000 € Gesamtumsatz im Vorjahr
01.01.2028E-Rechnungen ausstellenalle Unternehmen, B2B im Inland

Bestehende EDI-Verfahren bleiben bis 31.12.2027 zulässig. Quellen: § 27 Abs. 38 UStG und FAQ des Bundesfinanzministeriums (Stand März 2026), abgerufen am 25.10.2026.

Wer betroffen ist

Für 2027 zählt der Gesamtumsatz 2026. Lag er über 800.000 €, gilt die Ausstellungspflicht ab 01.01.2027, sonst ab 01.01.2028.

Rechnungen an Privatkunden sind nicht betroffen. Ausgenommen sind auch Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto, Fahrausweise und Rechnungen von Kleinunternehmern. E-Rechnungen empfangen können müssen aber auch reine B2C-Händler, etwa für Rechnungen ihrer Lieferanten.

ZUGFeRD oder XRechnung

XRechnung ist reines XML und bei öffentlichen Auftraggebern üblich, ZUGFeRD verbindet ein lesbares PDF mit den XML-Daten. Laut Bundesfinanzministerium erfüllen XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0.1 die Anforderungen, die ZUGFeRD-Profile MINIMUM und BASIC-WL aber nicht.

Ein einfaches PDF per E-Mail ist seit 2025 keine E-Rechnung mehr. Mit Zustimmung des Empfängers ist es im Inland noch bis Ende 2026 zulässig, bei höchstens 800.000 € Vorjahresumsatz bis Ende 2027.

Was Shops und Händler jetzt prüfen sollten

  1. 01

    Empfang

    Können Sie eingehende E-Rechnungen lesen und an die Buchhaltung übergeben?

  2. 02

    Ausgang

    Erzeugt Ihr Shop, Ihre Warenwirtschaft oder Ihr ERP E-Rechnungen nach EN 16931?

  3. 03

    Validieren

    Prüfen Sie auch Storno, Gutschrift und Rechnungen mit 0 % USt. mit dem KoSIT-Validator.

Wo Standardsoftware an Grenzen stößt

Business Central unterstützt laut Microsoft ab Version 26.3 XRechnung, Peppol BIS 3 und ZUGFeRD. Odoo versendet über Peppol unter anderem XRechnung, Shopware unterstützt ZUGFeRD seit Version 6.6.10.0.

Für ältere Versionen, spezielle ERP-Systeme und Eigenentwicklungen setzt Web Innova die E-Rechnung um: ab 1.290 €, Check ab 390 €, jeweils zzgl. USt.

E-Rechnung, wo die Standardsoftware aufhört

Pakete für JTL, ältere Shopware-Versionen, Eigenentwicklungen und Altsysteme.

Zur E-Rechnung

Ihr nächster Schritt

Schreiben Sie uns, mit welchem System Sie Rechnungen schreiben. Der E-Rechnungs-Check ab 390 € zzgl. USt. nennt den Festpreis und wird bei Auftrag voll angerechnet.

E-Rechnungs-Check anfragen

Häufige Fragen

Muss ich auch Rechnungen an Privatkunden als E-Rechnung schicken?

Nein. Die Pflicht gilt für Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen.

Reicht eine PDF-Rechnung per E-Mail noch?

Ein einfaches PDF ist keine E-Rechnung. Mit Zustimmung des Empfängers ist es bis Ende 2026 noch zulässig, bei höchstens 800.000 € Vorjahresumsatz bis Ende 2027.

Was ist besser: ZUGFeRD oder XRechnung?

Beide erfüllen die Norm EN 16931, nur die ZUGFeRD-Profile MINIMUM und BASIC-WL reichen nicht. Welches Format passt, hängt von Ihren Kunden ab; bei öffentlichen Auftraggebern ist XRechnung üblich.

Können wir unser EDI-Verfahren behalten?

Bestehende EDI-Verfahren bleiben bis 31.12.2027 zulässig. Danach nur, wenn sie die Anforderungen an eine E-Rechnung erfüllen.

Was kostet die Umsetzung der E-Rechnung?

Bei Web Innova ab 1.290 € zzgl. USt. Der Check ab 390 € nennt den Festpreis und wird angerechnet.

Quellen

Stand: 25.10.2026
  1. § 27 Abs. 38 UStG (abgerufen 25.10.2026)
  2. Bundesfinanzministerium: FAQ E-Rechnung, Stand März 2026 (abgerufen 25.10.2026)
  3. Microsoft Learn: E-Invoicing Germany, Business Central (abgerufen 25.10.2026)
  4. Odoo: Electronic Invoicing (abgerufen 25.10.2026)
  5. Shopware: Release News Februar 2025 (ZUGFeRD ab 6.6.10.0)
  6. KoSIT-Validator (GitHub)

Was unsere Kunden sagen (2)

iillumina LeuchtenOktober 2026

Hervorragender Service und super einfache, schnelle und präzise Kommunikation. … Ganz klare Empfehlung!

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